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Handreichung

Aktuelles

Ältere Informationen finden Sie unter "Pressemitteilung/Position", 'Archiv' bzw. 'Beiratsarbeit'.

Foto: Kunstinstallation des chinesischen Künstlers Ai Weiwei mit 2.000 Rettungs-
westen von Flüchtlingen, 2/2016

21.09.2016
Stellungnahme
Nürnberger Erklärung zu Flucht – Asyl – Menschenwürde

Mit der Nürnberger Erklärung „Flucht – Asyl – Menschenwürde“ tritt ein Bündnis aus Kirchen, DGB Mittelfranken und der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) an die Öffentlichkeit.
Ziel ist es, in Politik und Gesellschaft ein Umdenken in der Friedens-, Sozial-, Umwelt- und Verteidigungspolitik anzustoßen.

--> Nürnberger Erklärung (pdf)

Die Nürnberger Erklärung zu Flucht - Asyl - Menschenwürde wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht.

Aus dem Statement der AGABY:
"Die menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen, ihre Integration und die Verhinderung von sozialer, kultureller und gesellschaftlicher Spaltung sind eine Gemeinschaftsaufgabe. [...] Die gemeinsame Orientierung für die Integration sollte aus unserer Sicht das Grundgesetz darstellen und keine Scheindebatten über Leitkultur geführt werden."

--> alle Statements (pdf)

Fotos: (v.o.) kda Bayern, Norbert Feulner und kath. Stadtkirche, Ingrid Petersen

Herbst 2016
Veranstaltungen
Vielfalt - Das Beste gegen Einfalt

Bundesweit starten am 25. September die Interkulturellen Wochen.
Viele Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns organisieren das Veranstaltungs-Programm mit.

--> Programm Ansbach (pdf)
--> Programm Bad Kissingen (Internet)
--> Programm Bamberg (pdf)
--> Programm Erlangen (pdf)
--> Programm Landshut (pdf)
--> Programm Nürnberg (pdf)
--> Programm Schweinfurt (Internet)
--> Programm Weiden (pdf)

12.09.2016
Pressemitteilung
Integrationsbeiräte Bayerns fordern Einhaltung der Werte der Verfassung statt Stimmungsmache gegen Muslime
Deutschland bleibt Deutschland, bunt und plural!

Die CSU hat bei ihrer Parteivorstandsklausur das Papier mit dem Titel „Klarer Kurs bei der Zuwanderung. Humanität, Ordnung, Begrenzung“ verabschiedet.
„Wir sind absolut besorgt. Die CSU scheint auf einen Wahlkampf gegen uns Migrant_innen zu setzen“, erklärt Mitra Sharifi, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns, AGABY.
Die Integrationsbeiräte Bayerns erinnern an die Werte der Verfassung: sie garantiert Menschenrechte und das Recht auf Asyl nicht nur für Christ_innen.

--> Pressemitteilung bunt und plural (pdf)

18.09.2016
Pressemitteilung Netzwerk
Die prekäre Situation der protestierenden Geflüchteten am Münchner Sendlinger Tor ernst nehmen anstatt wegzuschauen

„Wir bekunden hiermit unsere Solidarität mit den protestierenden Geflüchteten und allen Geflüchteten, da es absehbar war, dass die härtesten Verschärfungen aller Zeiten, der Asylgesetze (Asylpaket I & II), die nicht Menschenrechtskonform sind, nicht ohne Folge bleiben werden“, so Naim Balikavlayan vom Vorstand des Netzwerkes Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern.

--> Pressemitteilung (pdf)

September 2016
Information
Studie unterstützt Forderung der AGABY nach Ausbildung von Lehrkräften zum Thema sprachliche Vielfalt

Ein drittel der Schüler_innen hat einen Migrationshintergrund. Noch immer werden jedoch Lehrkräfte nur unzureichend auf den Schulalltag in der Einwanderungsgesellschaft vorbereitet.
Eine Studie des SVR-Forschungsbereichs und des Mercator-Instituts unterstützt die Forderungen der AGABY nach Reformen in der Lehrerausbildung. Die wichtigste Empfehlung der Studie:
"Die wichtigste Empfehlung: Eine Grundausbildung in Sprachförderung und interkultureller Pädagogik muss bundesweit für alle Lehrkräfte gewährleistet werden."

--> Studie "Lehrerbildung in der Einwanderungsgesellschaft" (pdf)
--> Infografik "Lehrerausbildung in den Bundesländern 2016" (jpg)

September 2016
Information
"Was Flüchtlinge brauchen" - Ergebnisse aus einer Befragung in Erlangen

Die Unterbringung von Geflüchteten ist in vielen Kommunen Thema. Bisher ist allerdings nur wenig düber die Bedürfnisse in den Bereichen Unterbringung, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Zugang zum Arbeitsmarkt, Information und Begegnung bekannt. Mitarbeiter_innen des Instituts für Regionenforschung der FAu Erlangen-Nürnberg haben in Erlangen Befragung durchgeführt. Das Pilotprojekt bietet Vorschläge für gute Praxis kommunaler und ehrenamtlicher Flüchtlingspolitik. Die Ergebnisse sind jetzt unter dem Titel "Was Flüchtlinge brauchen – ein Win-Win-Projekt: Ergebnisse aus einer Befragung in Erlangen" veröffentlicht.

--> Publikation (Internet)
--> Flyer zur Bestellung des Buchs

September 2016
Information
Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Deutschland - Studie

Im Sommer und Herbst 2015 gab es ein großes ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland. Eine Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität untersuchte die Strukturen und Motive der Flüchtlingsarbeit.
Dabei zeigte sich, dass drei Viertel der Ehrenamtlichen weiblich, der Anteil der Migrant_innen leicht überdurchschnittlich und das Engagement vom Gemeinschaftsgefühl unter den Helfer_innen sowie dem Willen, die Gesellschaft im Kleinen zu verändern geprägt war und ist.
Eine wichtige Forderung der Studie: "Die Chancen des 'Sommers des Willkommens' müssen genutzt werden", d.h. die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit braucht staatliche Förderung, um nachhaltige zivilgesellschaftliche Strukturen zu etablieren.

--> Studie (Link zu pdf)

09.08.2016
Information
Bundesintegrationsgesetz - Auswirkungen für Geflüchtete

Am 6. August 2016 ist das Bundesintegrationsgesetz in Kraft getreten. Der Bayerische Flüchtlingsrat fasst zusammen, welche Folgen das Gesetz für Geflüchtete hat. Dies betrifft u.a. die Niederlassungserlaubnis, mögliche Leistungskürzungen, die Ausbildung und den Ankunftsnachweis. Am kritischsten ist nach Ansicht des BFR die Wohnsitzauflage zu werten, die gegen den Freizügigkeitsgrundsatz verstößt.

--> Zusammenfassung Integrationsgesetz BFR (pdf)

August 2016
Information
Ankommen App

Die App "Ankommen" hilft Geflüchteten, sich in den ersten Wochen in Deutschland zurecht zu finden.
Zur Verfügung stehen Informationen zu Asyl, Ausbildung, Arbeit, Leben in Deutschland in verschiedenen Sprachen. Ein Deutsch-Sprachkurs ist ebenfalls enthalten.

--> Link zur App

August 2016
Information
Petition "Bleiberecht für Roma in Deutschland"

Der Bundes Roma Verband e.V. hat eine Petition gegen Abschiebungen und für ein Bleiberecht gestartet. Im Mai hatten rund 50 Romnja und Roma am Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Roma in Berlin gegen ihre drohende Abschiebung protestiert. Der Bundes Roma Verband weist darauf hin, dass Roma  in den Balkanländern von massivem Rassismus betroffen sind und dort keine Perspektive haben.
In der Petition heißt es:
"Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die Einstufung von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien als „sichere Herkunftsstaaten“ zurückzunehmen!
Wir fordern ein bedingungsloses Einreise- und uneingeschränktes Bleiberecht für Roma!
Wir fordern einen sofortigen Abschiebestopp. Jetzt – und für immer"

--> Petition Bleiberecht

Juli 2016
Information
Integrationsbeirat im Landkreis Lindau neu gewählt

Im Landkreis Lindau haben die Bürger_innen mit Migrationshintergrund am 21. Juli 2016 den Integrationsbeirat neu gewählt.
Erstmalig konnten alle Wahlberechtigten in allen Kulturkreisen wählen, wie in der neuen Wahlordnung festgelegt worden war.
Die konstituierende Sitzung für die neuen Beiratsmitglieder wird im Herbst stattfinden.
Dann wird auch die/der Delegierte der AGABY neu gewählt.

--> Mitteilung Landkreis Lindau

20.06.2016
Veranstaltungsdokumentation
Mia san Mia - Integration geht anders!

Veranstalter: DGB Mittelfranken in Kooperation mit ver.di Mittelfranken, GEW Bezirk Mittelfranken, AGABY, CPH

"Was da auf dem Tisch liegt, hat mit der bayerischen Verfassung und dem Grundgesetz nichts mehr zu tun." - so lautete das vernichtende Urteil von Dr. Klaus Hahnzog, Jurist und ehrenamtlicher Richter des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, zum Enwurf des Bayerischen Integrationsgesetzes. Hahnzog plant, nach der Verabschiedung gegen das Gesetz der Bayerischen Staatsregierung zu klagen.
Auch Stephan Doll (DGB Mittelfranken), Robert Günthner (DGB Bayern), Dr. Siegfried Grillmeyer (Akademie CPH) und Mitra Sharifi (AGABY) übten in ihren Statements scharfe Kritik.
"Wir wollen in einer solidarischen, freiheitlichen Gesellschaft leben, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Dafür müssen wir kämpfen", erklärte Mitra Sharifi in ihrem Schlusswort.
Das Bündnis "Gemeinsam für ein solidarisches Miteinander - gegen das geplante Ausgrenzungsgesetz der Bayerischen Staatsregierung!" organisiert verschiedene Aktivitäten. --> mehr
--> Aufruf gegen den Gesetzentwurf (pdf)
--> Flyer Veranstaltung (pdf)

Robert Güthner
Dr. Siegfried Grillmeyer
Mitra Sharifi

Mai 2016
Information
Willkommenskultur als Praxis - Privates Wohnen für Geflüchtete

Massenunterkünfte sind unmenschlich und verhindern die Integration.
Die Kampagne "Platz da - Privates Wohnen für Geflüchtete" ruft die BürgerInnen Bayerns zum Mitmachen auf: durch Unterschrift oder Aufnahme von Geflüchteten.
Die Kampagne wird organisiert von Refugio München, Bayerischer Flüchtlingsrat, Bellevue di Monaco u.a. in Kooperation mit AGABY.

Weitere Infos, Unterstützen der Kampagne, Anbieten von Wohnmöglichkeiten für Geflüchtete
--> www.platz-da-bayern.de
--> www.facebook.com/platzdabayern

Mai 2016
Information
Kampagne "Not safe - Keine Abschiebungen nach Afghanistan"

Die Bundesregierung und die bayerischen Behörden machen ihre seit Monaten anhaltenden Drohungen ernst und versuchen derzeit afghanische Geflüchtete unter Druck zu setzen, indem sie Arbeitsverbote erteilen, Aufenthaltsdokumente nicht verlängern und sie dadurch zur Passbeschaffung drängen. Betroffen sind aktuell vor allem alleinstehende junge Männer.

Die Initiatoren der Kampagne fordern den sofortigen Stopp der Abschiebungen in das kriegszerstörte Land!

--> Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats (Internet)
--> facebook.com/KeineAbschiebungenNachAfghanistan/

Information der AGABY
Die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben in Bayern ist uns wichtig '“ Ihnen auch?

Seit 20 Jahren engagiert sich AGABY, die Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns, für ein demokratisches und friedliches Zusammenleben in Bayern. AGABY vertritt als nationalitätenübergreifende, überkonfessionelle und parteipoli­tisch unabhängige Migrantenorganisation auf Landesebene die Interessen von Migrantinnen und Migranten in Bayern.

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